Mondfinsternis: Sternenfreunde beobachten seltenes Himmelsspektakel Überschrift der Tagesschau/Text

Eigentlich waren die atmosphärische Voraussetzungen für das Spektakel am Himmelsrand nicht schlecht. Sie waren Vielererorts sogar sehr gut. 

Altenholz bei Kiel

20.30 Uhr  Das Aufräumen im Garten ist erledigt. Eine etwas wärmer Jacke ist eingepackt. Weil wir mit dem Fahrrad fahren ( ca. 5 Kilometer bis zum Falkersteiner Strand an der Ostsee).

21.15 Gut  angekommen . Wir sind nicht allein am  Strand,  Dutzende kleiner Gruppen von Jugendlichen haben sich eingefunden und ihre großen Player mitgebracht. Wo für uns die angenehmste Musik ist, da lassen wir uns nieder. Hinter einer kleinen  Barriere aus aus Gras und Sand, Der Wind bläßt kräftig aus Nordost vom Meer her. Gut das ich die warme Jacke mitgenommen habe und jetzt anziehen. 

Am Himmel tut sich gar nichts. Ein leichter Wolkenschleier am östlichen Himmelsrand dämpft die Erwartung. Eine halbe Stunde später: Nichts tut sich Himmel. Oder nur nicht richtig hingeschaut? Ein Hinweis von der benachbarten Menschenkolonie bringt uns auf die richtige Spur. Dort wo wir den aufgehenden  erwartet haben, da ist auch der Mond. Ganz schwach am Himmel zu sehen. 

 

Der Mond steigt langsam höher,ist aber weiterhin nur ganz schwach zu sehen. Rot ist er, das lässt sich feststellen. Der Wind weht jetzt unangenehm kalt. Am Vortag war im 22.30 Uhr noch Badezeit für viele Urlauber. Heute kommt keiner auf den Gedanken.

Heimwärts geht es. Die Fahrräder sind noch da . Alles weitere über die Mondfinsternis erzählen vorher und nachher das Fernsehen und am folgenden Morgen in die Tageszeitung. My