Heliconius hecale 2 Richard Bartz

Flügel von Heliconius ismenius

By Richard Bartz, Munich aka Makro Freak (Own work) [CC-BY-SA-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

 

 

 

 

In den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war der Klimaschutz auch schon "in"  Enthusiasten gruben den "Schmetterlingseffekt" als einen Grund für Klimaänderungen wieder aus. Demnach sollte  im Prinzip ein Schmetterlingsschlag in China einen Hurrikan in Amerika bewirken können. Das war und ist  falsch.  Ein Schmetterlingsschlag in China bewirkt gar nichts. Schon gar keinen Hurrikan in den USA.

Hinzu kommt, das auch der mathematische Ansatz missverstanden wurde. (siehe Info). Nach einigen Monaten verschwand der Schmetterlingseffekt wieder aus den Medien in die Grabbelkiste der Mathematik . Bisher hat kein Klimaschützer es wieder versucht, klimatische Phänomene mit dem Schmetterlingseffekt zu erklären.My

Als Schmetterlingseffekt (englisch butterfly effect) bezeichnet man den Effekt, dass in komplexen, nichtlinearen dynamischen Systemen eine große Empfindlichkeit auf kleine Abweichungen in den Anfangsbedingungen besteht. Geringfügig veränderte Anfangsbedingungen können im langfristigen Verlauf zu einer völlig anderen Entwicklung führen. Es gibt hierzu eine bildhafte Veranschaulichung dieses Effekts am Beispiel des Wetters, welche namensgebend für den Schmetterlingseffekt ist: „Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen?[1]

Die Metapher ist insofern problematisch, als manche Menschen den Schmetterlingseffekt als Synonym für den Schneeballeffekt ansehen, bei dem kleine Effekte sich über eine Kettenreaktion selbst verstärken. Das ist jedoch hier nicht gemeint, sondern dass kleine Abweichungen langfristig ein ganzes System vollständig und unvorhersagbar verändern können wiki