PivotIrrigationOnCotton

 

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Baumwollbewässerung in den USA

Bewässerung von Baumwolle in Arizona

 

Das waren schreckliche Zeiten , damals im 19.Jahrhundert im entstehenden Deutschland. Eine schlechte Ernte bedeutete Hunger und Not. An schlechten Ernten  in Abhängigkeit von der Witterung mangelte es nicht. Eine kleine Eiszeit hatte das 19.Jahrhundert in Deutschland noch fest  im Griff. Die Menschen waren hilflos den Atmosphärilien ausgesetzt. Einerseit brachte die Kartoffel in Deutschland einen Schub an Kindern , die jetzt gesättigt werden konnten. Das war den Militärs  durchaus recht. Bei den Kriegen im 19. und 20. Jahrhundert hatten die Militärs die Versorgungslage der Truppe und der Bevölkerunmg voll im Auge. Der Kohlrübenwinter 1917 brachte den ersten Weltkrieg auch an die Heimatfront. Die Moral der Bevölkerung ohne Brot und Butter sank. Ein Zustand, den die Militärs mit Sorge beobachteten. 
Bahnbrechende Erfindung im 19. und 20. Jahrhundert hatten sofort sicherheitsrelevante Folgen. Die Erfindung der Düngung , die Konserve, die Fixierung des Stickstoffes aus der Luft, um nur einige zu nennen, hatten dramatische Auswirkungen in Deutschland. Deutschland mit zeitweise reichlichen Ernteerträgen gesegnet, glänzte durch strammen Militarismus .

 Dann kam Hitler und der Krieg der Kriege. Wieder kam die Produktionsschlacht an Grundnahrungsmitteln auf Touren. Die Fortschitte in der Landwirtschaft setzten Millionen  junge Männer für den Kriegsdienst frei. Den Nationalssozialisten war die Ernährung der Truppe und der deutschen Bevölkerung außerordentlich wichtig. In den Kriegsjahren musste das deutsche Volk kaum hungern. Nahrungsmittel wurden besiegten Völkern einfach weggenommen.Rücksichtslos. Millionen nichtdeutsche Menschen starben in Russland und anderswo an Unterernährung. 
Kritisch wurde es für die deutsche Bevölkerung erst nach dem II.Weltkrieg. Das Jahr 1947 war für Deutschland in der Winterszeit eine außerordentliche Mangelzeit an Nahrungsnmitteln, Treibstoff, Energie insgesamt- 
Und heute? Eine schlechte Ernte schlägt kaum auf die Preise durch. Bei 50 Cent für ein Brötchen ist der Preis für den Getreideanteil gering. Es ist schon richtig , was der Bauernverband in die Öffentlichkeit pustedt: Herkömmliche Landwirtschaft macht die  deutsche Bevölkerung satt . Was nicht gerntet wird, kann durch Zukäufe in Ländern mit guter Ernte ausgeglichen werden. Sollte der Ertrag von Kartoffeln in den Keller gehen, na und? Wir sind längst auf  der amerikanischen Masche. Kartoffeln sind nur noch Gemüse als Beilage zu Essen.

.Und die Fütterung von Schweinen und Kühen hat seit vielen Jahren stark ausländische Bezüge. Wir importieren aus den USA in die EU jedes Jahr Millionen Tonnen einweißreiches Soja. Wenn der Handelskrieg auch den Sojahandel erfassen sollte, dann haben US-Bauern herbe Einkommensausfälle und die EU Bauern unabhängig vom Wetter ein Fütterungsproblem .Dann ist auch die deutsche Landwirtschaft gefährdet, denn so leicht  lassen sich Millonen Tonnen Soja auf den Weltmarkt nicht locker machen. Die Amerkaner bleiben auf ihren Sojabohnen sitzen.  Trump wird nicht lange durchhalten. , weil die US- Bauern zu seiner Wählerclientel gehören. Und Trump ist ist nicht durchgeknalt, weil er Wirtschaftdinge sofort mit Zielen der nationalen Sicherheit verknüpft. Es ist eher umgekehrt, dass wir es verlernt haben,  an die Kriterien des Mangels auch nur zu denken.
Gibt es bei der Dürre in Norddeutschland Gewinner und Verlierer? Verlierer  sind die geplagten Bauern, die wirtschaftlich in  Not geraten können. Es  wird vermutlich  Hilfen des Staates geben, aber die sind  bescheiden.- In so einem Fall wie in diesen Tagen, bekommen die Bauern Zinsverbilligungen auf das von den Bauern bei den Privatbanken geliehene Geld.  Das Geld ist seit Jahren außerordentlich preisgünstig.  Mancher Bauer wird seinen Betrieb dichtmachen müssen.

 

Zu den eindeutigen Verlierern dieser Dürrezeit in Norddeutschland zählen die Ökobauern. Sie können  ihre Abnehmerschaft nicht ausreichend mit Grundnahrungsmittel versorgen, wenn sie ihre eigenen Regeln ernst nehmen.  Bei den Ökobauern werden nicht einmal die Kühe satt. Weil die Gräser auf den Weiden vertrocknen, sinkt der Milchertrag der Kühe rapide. Sollten sie , der Not gehorchend, doch einml auf die Idee kommen, entgegen ihren eigenen Regeln  Futter zu kaufen, werden sie die stark gestiegenen Preise  für Heu und Stroh und anderes Viehfutter bar  bezahlen müssen. 

Bei den Ökobauern schlägt die Dürre voll auf das Portemonai durch. Weil die Biobetriebe ihre Klientel nicht mehr aureichend mit  Grundnahrungsmitteln versorgen können, ist die Ideologie  voll auf Öko  nur etwas für Zeiten des Überflusses. Gerade weil die Ökobauern direkt vom Feld an den Verbraucher liefern,  wird darüber ein "Riesengedöns" gemacht.  In diesem Jahr ist  die ideologische Pleite perfekt. Wenn Norddeutschland ein isolierter Staat nur mit erlaubten  Ökoanbau wäre, dann hätten wird tatsächlich eine große Hungersnot. Der Ökoanbau wird  sich selbst richten oder, was wahrsacheinlicher ist, kräftig mit Steuergeldern aus der Patsche herauszukommen versuchen. Dagegen ist wenig zu sagen. Über Jahrzehnte wurde die Landwirtschaft in der EU gepäppelt. Mit Erfolg! 
Gibt es Gewinner in den Zeiten der Dürre? Die Trocknungskosten für Getreide entfallen dieses Jahr und damit auch ein erheblicher Kostenfaktor. Sehr gut gedeihen in diesem Jahr Kirschen,  Himbeeren und Äpfel. Auch hier funktioniert der Marktmechanismus sehr träge. Der deutsche Verbraucher lässt die Fruchternte zum Teil an den Bäumen verdorren und geht trotzdem zu Aldi und kauft Braeburn-Äpfel aus Neuseeland. Es geht uns in Deutschland sehr gut .My